12.07.2017
Eröffnung Kompetenzzentrum K³

Die Abbrüche von heute sind unsere Baustoffe von morgen

Kompetenz hoch drei bietet der Recyclingpark Feeß nun ganz
offiziell an: im „Kompetenzzentrum Kreislaufwirtschaft Kirchheim“
– kurz „K³“


"Nichts Großes ist jemals ohne Begeisterung vollbracht worden."

Walter Feeß zitiert Ralph Waldo Emerson, der im 19. Jahrhundert mit diesem Satz ohne Weiteres an Walter Feeß und dessen Engagement gedacht haben könnte.

Gestern wurde es im Beisein zahlreicher Gäste eröffnet. Hochrangigster Gast war die CDU-Politikerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. Rasch hatte sie sich von Walter Feeß in die Thematik einführen lassen, sodass sie schon beim ersten Besuch dessen Mitarbeitern zurief: „Sie können stolz darauf sein, wie das Unternehmen in die Zukunft denkt.“ Nachhaltigkeit präge den baden-württembergischen Mittelstand generell. Bei Feeß werde sie aber besonders vorbildlich gelebt, „und zwar unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten“. Walter Feeß sei es gelungen, „innovatives Baustoffrecycling in marktgängige Produkte zu überführen“. Recyclingbaustoffe bezeichnete sie als ein wichtiges Produkt für die Zukunft, zumal sie gerade in der Bauwirtschaft noch großes Potenzial sieht. Walter Feeß blickte zunächst zurück: „Als meine Eltern mit ihrem Betrieb begannen, war Recycling noch kein Thema. Wo etwas abgebrochen wurde, fuhr man den Schutt auf Deponien.“ Heute sei das völlig anders: „Angesichts verstopfter Straßen, durch immer mehr Lkw-Kilometer zu immer weiter entfernten Deponien, immer knapperem Deponieraum, angesichts Klimaerwärmung und zur Neige gehender Rohstoffe sind wir gezwungen, umzudenken.“ In diesem Satz steckt ein ganzes Programm. Zum einen geht es um das Recycling: „Die Abbrüche von heute sind unsere Baustoffe von morgen.“ Zum anderen geht es um viele Kilometer, die unnötig gefahren werden und die somit die Umwelt unnötig belasten. Walter Feeß appellierte an die Politik, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen: „Wir benötigen dezentrale, stadtnahe Flächen oder Hallen, in denen wir Recycling emissionsfrei realisieren können.“ Diese Flächen müssten möglichst nahe an den Baustellen liegen: „Stadterneuerung muss künftig auch Platz für Wiederaufbereitung wertvoller Ressourcen vorhalten.“

Link dazu:
PM_Eröffnung K³ - Teckbote
 
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