Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

Have any Questions? +01 123 444 555

Den Klimawandel anpacken

Den Klimawandel anpacken

Unsere aktuellen Neuigkeiten

Den Klimawandel anpacken

GARCHING BEI MÜNCHEN (SR).

Im Kampf gegen den Klimawandel geht es nicht nur um die Energiewende und eine neue Form der Mobilität, auch der Bausektor steht vor neuen Aufgaben, um Ressourcen zu schonen. Einer, der sich seit über 20 Jahren die Aufbereitung und Wiederverwertung von mineralischen Abfällen wie Bauschutt zu neuen Baustoffen wie Recyclingbeton auf die Fahnen geschrieben hat, ist Walter Feeß. Der Unternehmer aus Kirchheim/Teck kämpft darum, der Kreislaufwirtschaft und dem Recycling einen höheren Stellenwert einzuräumen. Einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt er dabei auch bei seinem neuen Maschinenpark, bei dem Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen. "Beides schließt sich nicht aus", meint er und fügt hinzu: "Wir stehen vor großen Herausforderungen beim Klimawandel, die wir im Hinblick auf unsere nachfolgenden Generationen jetzt anpacken müssen."

Konkret geht es zunächst um seinen eigenen Nachwuchs: Sein Sohn Alexander verantwortet mittlerweile die Kalkulation und sein Sohn Benjamin kümmert sich als Bauleiter darum, dass auf den Baustellen alles läuft. Tochter Nadine übernimmt kaufmännische Aufgaben. Den Nachwuchs hat der Unternehmer im Sinn, wenn er sich stellvertretend für die junge Generation um deren Zukunft sorgt.

Doch er denkt noch weiter: "Indem wir aus Bauschutt wieder Zuschlagstoffe machen, sparen wir wertvolle Ressourcen und können Deponiekapazitäten schonen." Durch den Abriss von Gebäuden fallen jährlich rund 54 Millionen Tonnen an Bauschutt an, ermittelten Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT. Ihnen zufolge entstehen bei der Aufbereitung rund fünf Millionen Tonnen an Feinfraktionen, die kleiner als zwei Millimeter sind. Aufgrund deren heterogener Zusammensetzung wird diese Menge nahezu ausnahmslos deponiert. Zu viel, finden nicht nur die Fraunhofer-Experten, sondern auch Walter Feeß.

Darum hat er konkrete Lösungen dafür erarbeitet und betreibt vor den Toren Stuttgarts einen innovativen Recyclingplatz samt Bodenwaschanlage, auf dem rund 40 verschiedene Fraktionen aus unterschiedlichem Bauschutt und Boden hergestellt werden und wo er eigene Rezepturen für RC-Zernentmischungen zur Herstellung von Öko-Stones entwickelt. Hier landet das, was beim Abbruch von Wohnhäusern sowie beim Rückbau von Industrieanlagen und Brücken sowie dem Recycling von Erd- und Bauschuttmaterial anfällt und wiederverwertet wird.

Dort unterhält er auch ein Kompetenzzentrum für das Recycling und hält Vorträge und Schulungen für Architekten, Planer, Vertreter von Ingenieurbüros und Kommunen über Anwendungsmöglichkeiten von R-Beton und Flüssigboden. Immer wieder erklärt er ihnen, dass Häuser voller Rohstoffe stecken und Beton, Mauerwerk, Holz, Glas, Metall, Kunst- und Mineralstoffe dem Wirtschaftskreislauf erneut zugeführt werden können, indem Gebäude selektiv rückgebaut werden und die Materialien in einem qualitativ hochwertigen Recyclingverfahren aufbereitet werden. "Wir zeigen, wie man anstelle der Deponierung ortsnah Baustoffe so recycelt, dass sie erneut eingesetzt werden können. Viele Architekten haben kein Vertrauen in R-Beton und nehmen diesen gar nicht als Option in die Ausschreibungen mit auf. Deshalb wollen wir öffentliche als auch private Entscheider aufklären, indem wir Vertrauen durch unser Ausbildungszentrum aufbauen und Wissen an die Fachleute weitergeben wollen", so Feeß.

Er gilt als Vorreiter für das Qualitätsrecycling und erhielt 2016 für sein beispielloses Engagement den Deutschen Umweltpreis, den höchstdotierten, unabhängigen Umweltpreis Europas. Erst vor wenigen Wochen gab es zudem die Wirtschaftsmedaille für herausragende Verdienste um die Wirtschaft Baden-Württembergs. Längst ist er ein gefragter Referent, und das mitt­lerweile nicht nur im Inland - so traf er sich Anfang September mit Experten aus ganz Mitteleuropa auf der ersten Interalpinen Ressourcentagung in Südtirol, um über die Möglichkdten der Wiederverwertung von Ressourcen im Baugewerbe zu diskutieren. ,"Im Zuge der steigenden Deponie- und Transportkosten, weil immer längere Strecken per Lkw zumAbkippen zurückgelegt werden und viele unnötige C02-Emissionen verursachen, muss das öffentliche Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Recycling steigen. Für mehr Umwelt- und Klimaschutz brauchen wir mehr Kreislaufwirtschaft. Und diese beginnt bereits auf der Baustelle beim Rückbau mit einer sorgfaltigen Altlastenuntersuchung, Entkernung und dem sauberen Trennen sowie Sortieren der Baustoffe beim Rückbau", erklärt Feeß.

Daher wird kontinuierlich in Aufbereitungstechnik investiert und der Baumaschinen- und Lkw-Fuhrpark auf aktuellem Stand der Technik gehalten. Denn schon da lassen sich Emissionen einsparen, wenn man auf neueste Motorentechnik setzt, ist man bei dem Recyclingbetrieb überzeugt. So lieferte die Zeppelin Niederlassung Böblingen ein ganzes Paket neuer Gerätetechnik an das Unternehmen Heinrich Feeß und dessen Betdligung GL Abbruch. Hierunter fallen Cat Kettenbagger wie ein 352FL und 326FLN sowie ein 323, ein 330 und zwei 336 der neuesten Generation, ein Cat Mobilbagger M320F, ein Cat Kettendozer D6N, ein Cat Kettenlader 963K, dn Cat Radlader 982M sowie zwei 972MXE. "Insbesondere bei den Kettenbaggern der neuesten Generation handelt es sich um zukunftsweisende Technik dank der integrierten Waagen und Assistenzsysteme, die für genauste Arbeitsergebnisse sorgen", so der Firmenchef. Von ihnen verspricht er sich einen Effizienzgewinn von 45 Prozent und Kraftstoffeinsparungen von bis zu 25 Prozent.

Seit 2016 und 2017 wird mit drei Cat Hybridbaggern 336FLN XE gearbeitet. "Damit sind wir sehr zufrieden, denn diese verbrauchen über zehn Prozent weniger Diesel als ihre konventionellen Vorgänger", so der Firmenchef. Ihr Konstruktionsprinzip beruht darauf, die Energie aus dem Schwenken zu gewinnen und sie für den nächsten Arbeitstakt zu nutzen. Ein Druckspeicher sammelt die Bremsenergie und gibt diese beim Drehen des Oberwagens wieder ab. Das macht sich dann in deutlich geringeren Kraftstoffverbrauchswerten bemerkbar.

Auch Radlader in der XE-Version haben sich in dem Recyclingunternehmen etabliert. Mehrere Modelle wie ein Cat 966M XE und 972M XE dienen beim Umschlag der Recyclingbaustoffe, zum Beschicken von Siebanlagen, Brechern sowie der Waschanlage und in der Rückverladung dem Beladen von Lkw. "Auch hier konnten wir über 30 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch bei gleicher Leistung zum Vorgänger feststellen. Unsere guten Erfahrungen haben durchaus eine Rolle gespielt, dass wir daran angeknüpft haben", so Feeß.

Ein paar Schippen mehr Leistung wird in Zukunft ein neuer Cat Radlader 982M abliefern. Sein Einsatzgebiet ist der Recyclingplatz. Er erfordert ein entsprechendes Auftragsvolumen, die einen solchen Baumaschineneinsatz auch wirtschaftlich rechtfertigen. "Ein Radlader in dieser Größe ist für uns absolutes Neuland. Wir tasten uns hier langsam heran, indem wir uns der wirtschaftlichsten Lösung annähern. Der Cat 982M ist zunächst einmal ein Pilotprojekt, bei dem wir ausprobieren wollen, wie sich diese Größenklasse bewährt. Wir gehen hier jedoch kein Risiko ein, weil wir zusammen mit Zeppelin ein Vertragsmodell in Form dner Mietlösung gefunden haben, bei dem wir uns erst später festlegen müssen, ob wir die Maschine dauerhaft behalten oder sie wieder zurückgeben. Somit sind wir flexibel und so ist es wirtschaftlich vertretbar. Ein Cat ist wie eine Lebensversicherung. Müssen wir uns von den Maschinen trennen, können wir für diese immer noch einen ordentlichen Preis erzielen", so Feeß. Solche Argumente können auch die 200 Mitarbeiter sowie rund 20 Auszubildenden und zwei BA-Studenten überzeugen, die interessiert verfolgen, welche Maschinentechnik Einzug hält.

So wie im Fall des neuen Maschinenpakets müssen die Geräte den Einsatzanforderungen und den Ansprüchen der Stammfahrer entsprechen. Anpassungen vorgenommen wurden für den Cat Kettenbagger 352FL von Echle Hartstahl, ansässig in Baden-Württemberg und ein Spezialist für Sonderumbauten. Die Kabine wurde kippbar gemacht. Der Bagger erhielt ein weiteres Kontergewicht am Heck. Das abnehmbare Zusatzgewicht soll zwei Funktionen erfüllen. Zum einen soll es für höhere und ausgewogene Standsicherheit sorgen, wenn mit großen Grabgefäßen hantiert wird."Der Fahrer fühlt sich durch das extra Gewicht einfach sicherer und hat mehr Vertrauen in die Technik", so Feeß. Zum anderen ist es auch einfacher, die Baumaschine ohne extra Gewicht zu Baustelleneinsätzen zu transportieren. Das Laufwerk erhielt Abstreifer als Schutz vor Stahldraht. Und der Löffelstiel erhielt einen extra Schutz. Ein zusätzliches Trittbrett als Abstreifer wurde angebracht, was das Einsteigen erleichtert, damit der Fahrer nicht über die Kette in die Kabine klettern muss.

Die Kostenersparnis ist das Hauptargument, welches das Unternehmen als Grund für den Einsatz der neuen Technologie anführt. "Wir müssen uns in guten Zeiten auf die weniger guten Zeiten vorbereiten, um so zeitgemäß auf dem neuesten Stand zu sein", ist Feeß überzeugt. Dabei vertraut er hier seit Jahrzehnten auf seinen Baumaschinen-Haus- und Hoflieferanten, die Zeppelin Niederlassung Böblingen, zu der laut Firmenchef ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe besteht. Zeppelin habe viel dazu bdeantragen, was ihn dazu bewogen habe, ein großes Paket abzunehmen. "Mit dem Full-Service haben wir ein Rundum-Paket und bekommen alles aus einer Hand." So kann er sich auf das fokussieren, was seine große Leidenschaft ist: das Recycling.

Textquelle: Baublatt Nr. 407, November/Dezember 2019. S. 22

Foto: Stolz

Zurück

Copyright 2020 Heinrich Feess GmbH & Co. KG. All Rights Reserved.
Cookies erleichtern uns die Bereitstellung unserer Web-Dienste.
Mit der Nutzung unserer Web-Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden Weitere Informationen
AKZEPTIEREN