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Fabrik am Fließband

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Fabrik am Fließband

KIRCHHEIM UNTER TECK (SR). Mit Stuttgart 21 sind nicht nur Neubaumaßnahmen verbunden, sondern Hand in Hand gehen damit auch zahlreiche Rückbauten einher, damit Neues entstehen kann. Ein Beispiel dafür ist die Brücke über die Wolframstraße, die als Logistikstraße für den Aushub von Stuttgart 21 abseits öffentlicher Straßen diente. Sie musste abgebrochen werden. Das ist nötig, damit im Zuge von Stuttgart 21 quer zur Wolframstraße ein neuer S-BahnTunnel in offener Bauweise errichtet werden kann. Dieser soll dann in Zukunft den bestehenden S-Bahn-Halt Hauptbahnhof mit der neuen, bereits im Bau befindlichen Haltestelle Mittnachtstraße verbinden.

Den Rückbau übernahm das Unternehmen Heinrich Feeß und startete damit am letzten Aprilwochenende. Die Wolframstraße war für den Verkehr gesperrt worden. Um den Fahrbahnbelag inklusive des Geh- und Radwegs und Leitungen unter der Straße zu schützen, wurde im Zuge der vorbereitenden Arbeiten ein Flies verlegt und ein Schotter-Bett aus Betonrecycling aufgetragen. „Hier beginnt bereits der Kreislauf der Wiederaufbereitung. Wer Umweltschutzziele erreichen will, braucht dafür eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Grundvoraussetzung ist eine möglichst ortsnahe Aufbereitung von mineralischen Abfällen, wie wir es hier gemacht haben, die auch vor Ort wieder eingebaut werden müssen“, unterstrich Firmenchef Walter Feeß. Die Bogenbrücke, die für die Eisenbahn ausgedient hatte, bestand aus über 3 000 Tonnen Beton. „Das Bauwerk stammt aus einer Zeit, als noch viel Stampfbeton verwendet wurde“, ergänzt er. Dieser setzt sich zusammen aus Kies, Sand, Zement sowie Wasser und wurde durch Druckstöße beim Stampfen verdichtet.

Für den Brückenabbruch bot Heinrich Feeß eine leistungsstarke Baumaschinenflotte zwischen 30 und 55 Tonnen samt Meißel, Sortiergreifer, Scheren, Pulverisierer und Magneten in verschiedensten Größen auf. Darunter auch der größte Hammer mit rund sechs Tonnen Einsatzgewicht. Einem neuen Cat 330FLN stand einer seiner ersten Einsätze bevor. Flankiert wurde er dabei von einem Kettenbagger 349EL und einem 329EL. Verstärkung erhielten sie in Form dreier Cat Kettenbagger mit Hybridtechnologie. Das Konzept der 336FLN XE: Ihre Hybridtechnologie basiert auf der Hydraulik. Beim Brückenabbruch führte das Bagger-Trio immer wieder Schwenkbewegungen aus und konnte dann die zurückgewonnene Energie für den nächsten Arbeitstakt nutzen. Die Hydraulik wird über ein ACS-Ventil gesteuert. So kann gewährleistet werden, dass immer genau der richtige Hydraulikstrom zur Verfügung steht. „Früher musste an jeder Presse und jedem Kolben immer der volle Druck erzeugt werden, was jetzt wegfällt. Das macht sich im Spritverbrauch bemerkbar. Rund 15 Prozent weniger sind unglaublich“, attestierte Benjamin Feeß den Hybrid-Geräten.

Dank solcher Technik konnte beim Rückbau auf das Tempo gedrückt werden. „Wir konnten innerhalb eines Tages, ohne dass eine weitere Nachtschicht erforderlich gewesen wäre, unsere Arbeiten einstellen und deutlich früher als geplant Vollzug melden. Unsere Mitarbeiter haben wirklich einen 1A-Job abgeliefert. Die Arbeiten gingen ohne Zwischenfälle über die Bühne. Von den Anwohnern gab es keinerlei Beschwerden. Besonders hervorzuheben sind die Teamleistung, der reibungslose Ablauf und ihr Zusammenwirken mit den Maschinen“, lobte Benjamin Feeß die Kollegen. Während er die Bauleitung übernommen hatte, war sein Bruder Alexander für die Kalkulation verantwortlich. Fünf Baumaschinisten, zwei Lkw-Fahrer und vier Baustellenhelfer wirkten mit, die Brücke weit vor der Zeit zu Fall zu bringen. Doch nicht nur sie waren ein eingespieltes Team, sondern auch die Baumaschinen wirkten reibungslos mit. Ein Reservegerät stand quasi immer „Gewehr bei Fuß“, um im Falle eines Maschinenschadens einspringen zu können. „In unserem Bestand sind rund 50 Geräte. Wir haben genügend Reserven, um darauf vorbereitet zu sein“, meint Benjamin Feeß.

Die Cat Kettenbagger konzentrierten sich auf den Rückbau und legten den Beton frei, der zerkleinert, sortiert und auf Haufwerken zwischengelagert wurde. Das anfallende Material wurde abgefahren und auf dem Recyclingplatz in Kirchheim an der Teck separat aufbereitet. „Das funktionierte wie in einer Fabrik am Fließband. Das saubere Trennen der Materialien ist der Schlüssel für die weitere Aufbereitung. Da steckt unser ganzes Know-how dahinter. Wir haben wertvolle Ressourcen vor Ort, die wir nicht vergeuden sollten, sondern die mit entsprechender Technik so aufbereitet werden können, dass sie erneut als hochwertiger Sekundärrohstoff eingesetzt werden können. Es kann doch nicht sein, dass Lkw, beladen mit mineralischen Abfällen, unsere Straßen verstopfen, durch ganz Deutschland bis zur nächsten Deponie fahren und einen massiven CO2-Ausstoß verursachen. Wir müssen endlich an die nächsten Generationen denken. Denn auch noch in tausend Jahren werden wir Sand, Kies und Schotter benötigen und sollten nicht mehr Primärbaustoffe verbrauchen als unbedingt nötig“, meinte Walter Feeß. Er gilt als Recycling-Pionier in Deutschland und wurde 2016 für sein Engagement mit dem höchsten Umweltpreis der Bundesrepublik ausgezeichnet. Er plädiert darum dafür, Recyclingzentren am Rande von Ballungsräumen oder Stadtgrenzen zu schaffen – und geht selbst mit gutem Beispiel voran. Über 40 verschiedene Recyclingmaterialen werden in Kirchheim an der Teck auf dem Recyclingpark von Feeß veredelt. Ein großer Teil wird zu RC-Splitt. Dieser kann im Straßenbau oder als Zuschlag für Frischbeton wiederverwendet werden. Zudem ließ Walter Feeß richtungsweisend auch eine Bodenwaschanlage installieren, welche mithilfe eines mechanischen Verfahrens sandigen und kiesigen Bodenaushub in Einzelbestandteile wie Kies, Schotter und Sand trennt. „Vieles ist heute schon möglich, aber es geht in der Aufbereitung noch mehr. Aufbereitungstechniken werden sich immer weiterentwickeln“, so der Unternehmer. Der Abbruch- und Recyclingspezialist ist stets dabei auszuloten, wie er sie in Zukunft anwenden kann, wenn es um die nächsten Brückenabbrüche geht.

Quelle: Deutsches Baublatt Juli/August 2018 - 45. Jahrgang Nr. 399
Bildquelle: Schwabendrohne

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