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Straßenbauamt Kirchheim setzt Recycling-Maßstab

Straßenbauamt Kirchheim setzt Recycling-Maßstab

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Straßenbauamt Kirchheim setzt Recycling-Maßstab

Noch nie wurden im Bereich des Straßenbauamtes Kirchheim, das die Landkreise Esslingen und Göppingen mit 410 Kilometern Kreisstraße umfasst, 25.000 Tonnen Recycling-Material verarbeitet. Frühere Größenordnungen lagen deutlich darunter. Konkret handelt es sich um 2,6 Kilometer Kreisstraße zwischen Schlierbach und Ohmden, die auf 5,5 Meter Straßenbreite erweitert und um einen 2,5 Meter breiten Radweg ergänzt wurde. Das 4,6 Millionen Euro teure Bauvorhaben, das am 20. Dezember nach acht Monaten Bauzeit eingeweiht werden soll, gilt als beispielhaft in der Landesverwaltung.

 

In Summe werden hierbei rund zwei Hektar Fläche asphaltiert. Der Unterbau reicht 60 Zentimeter in die Tiefe und besteht zu unterst gut zur Hälfte aus recyceltem Schotter, der primär als Frostschutz dient. Dieser Schotter stammt je zur Hälfte aus recycelten Betonplatten und altem Kies, die in den 1950er Jahren einen vormaligen Feldweg für den Autoverkehr befestigten und aus recyceltem Bauschutt, den wir geliefert haben.

Generalunternehmer Strabag, der den Auftrag als wirtschaftlichster Bieter bekam, hat vielfach Erfahrung mit Recycling-Baumaterial. Er beauftragte seinerseits uns, binnen Wochen 12.000 Tonnen gebrauchten Schotter in einer Körnung bis 45 Millimeter für den Straßenunterbau zu liefern. Hinzu kamen 2000 Tonnen gewaschene Steine aus Recycling als Drainagematerial mit einer Körnung von maximal 16 Millimeter. Für den Auftrag nahmen wir parallel Betonmaterial eines sanierungsbedürftigen Autobahnabschnitts anderenorts entgegen.

Auch der Asphalt für die zehn Zentimeter hohe Tragschicht und die vier Zentimeter dicke Deckschicht besteht zu 80 Prozent aus Recyclingmaterial der alten Straße. In Summe sind das weitere 8600 Tonnen. „Das verbleibende Fünftel ist im Wesentlichen Bitumen, ein chemisches Nebenprodukt aus dem Raffinieren von Erdöl,“ sagt Strabag-Bauleiter Horst Katzmaier. Zum Vergleich: Kostet die Tonne Altasphalt in Form von körnigem Fräsgut nahezu nichts, liegen die Preise für Bitumen im Bereich Tragschicht bei 400 und bei der Deckschicht bei bis zu 650 Euro.

Dem Bitumen im Altasphalt geben die Bauingenieure eine Art „chemisches Verjüngungsmittel“ bei, das ihn wieder elastisch macht. Dessen Alterung hängt wiederum von den klimatischen Einwirkungen durch Hitze und Kälte sowie der Verkehrsbelastung ab. „Da wir fünf Jahre Gewährleistung auf unsere Arbeiten geben, würden wir kein Recyclingmaterial verbauen, wenn wir da Risiken sähen,“ sagt Strabag-Mann Katzmaier.

Behördenleiter Thorsten König kennt die Vorbehalte gegen Recyclingmaterial: „Die Ursachen liegen in vereinzelten Manipulationen bis hin zu krimineller Energie vor 20 Jahren, die dem Thema noch immer anhängen.“ Dabei seien auch viel Unkenntnis und Bequemlichkeit im Spiel. Der Auftraggeber vergleicht dies mit der Allgemeinbildung: „Viele reden beim Asphaltieren noch immer von Teeren, obwohl das seit mehr als 30 Jahren verboten ist.“ Dagegen unterliege Recyclingmaterial schärfsten chemischen und physischen Kontrollen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Text und Foto: Leonhard Fromm

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