Vom Abbruchbeton zum CO₂-Speicher: Feess setzt neue Maßstäbe im Baustoffrecycling

Mit der ersten Pilotanlage ihrer Art in Baden-Württemberg speichern wir CO₂ dauerhaft in rezyklierter Gesteinskörnung. Damit verbinden wir hochwertigen Baustoffkreislauf, Ressourcenschonung und aktiven Klimaschutz.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind für uns nicht nur Worte, sondern eine Verpflichtung. Deshalb haben wir in unserem Recycling-Park in Kirchheim unter Teck eine innovative CO₂-Speicheranlage des Schweizer Unternehmens Neustark in Betrieb genommen.

Die Anlage bindet CO₂ dauerhaft in aufbereitetem Abbruchbeton. So entsteht aus einem mineralischen Abbruchmaterial nicht nur ein hochwertiger Recycling-Baustoff, sondern zugleich ein langfristiger Kohlenstoffspeicher.

So funktioniert die CO₂-Speicherung

Am Ende des Lebenszyklus eines Gebäudes wird der anfallende Abbruchbeton von uns angenommen, gebrochen, gesiebt und zu einer rezyklierten Gesteinskörnung aufbereitet. In der neuen Anlage wird das Material in einem kontrollierten, geschlossenen Verfahren über einen Zeitraum von etwa drei bis vier Stunden mit CO₂ behandelt.
Dabei reagiert das CO₂ mit den mineralischen Bestandteilen des Betongranulats. Innerhalb weniger Stunden bildet sich auf der Oberfläche und in den Poren des Materials Kalkstein. Durch diesen Mineralisierungsprozess wird das CO₂ dauerhaft im Material gebunden.

Zum Einsatz kommt abgeschiedenes CO₂ aus einer Biovergärungsanlage. Es wird aufbereitet und verflüssigt zu unserem Standort transportiert, bevor es in den Recycling-Baustoff eingebracht wird.

Feierliche Einweihung der CO2-Speicheranlage

Doppelte Chance für Umwelt und Bauwirtschaft

Die Technologie bietet gleich mehrere Vorteile: Sie speichert CO₂ langfristig, verbessert die Klimabilanz des Baustoffs und kann gleichzeitig dessen Materialeigenschaften optimieren. Das karbonatisierte Betongranulat lässt sich anschließend im üblichen Verfahren weiterverwenden – insbesondere für die Herstellung von ressourcenschonendem Beton, sogenanntem R-Beton.

Darüber hinaus kommen Anwendungen in Frostschutzmaterialien und weiteren hochwertigen Recycling-Baustoffen für den Gebäude-, Infrastruktur- und Straßenbau infrage. Damit können künftig nicht nur Wälder, sondern auch Gebäude, Verkehrswege und andere Teile unserer gebauten Umwelt zur Speicherung von Kohlenstoff beitragen.

Bis zu 1.200 Tonnen CO₂ pro Jahr

Nach Angaben des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verfügt unsere Anlage über ein jährliches Speichervolumen von ungefähr 1.200 Tonnen CO₂.
In einer Tonne Beton, die etwa 800 Kilogramm rezyklierte Gesteinskörnung enthält, können rund zehn Kilogramm CO₂ gebunden werden. Dies entspricht etwa fünf Prozent der Gesamtemissionen einer Tonne Beton.

Die Investitionskosten für die Pilotanlage beliefen sich auf rund eine Million Euro. Das Land Baden-Württemberg unterstützte das innovative Vorhaben mit mehr als 400.000 Euro. Am 15. November 2024 wurde die Anlage im Beisein von Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann offiziell eingeweiht.

Kreislaufwirtschaft konsequent weitergedacht

Für uns ist die CO₂-Speicheranlage ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer umweltschonenden Kreislaufwirtschaft. Wir führen mineralische Abbruchmaterialien wieder in den Baustoffkreislauf zurück, schonen natürliche Rohstoffe und schaffen gleichzeitig eine technische Möglichkeit zur dauerhaften Bindung von CO₂.

So verbinden wir unsere langjährige Erfahrung im Baustoffrecycling mit innovativer Technologie – für eine Bauwirtschaft, die Ressourcen bewahrt und Verantwortung für kommende Generationen übernimmt.

Gemeinsam mehr bewegen: für Qualität, Innovation und den konsequenten Schutz unserer Umwelt.

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Mit der ersten Pilotanlage ihrer Art in Baden-Württemberg speichern wir CO₂ dauerhaft in rezyklierter Gesteinskörnung. Damit verbinden wir hochwertigen Baustoffkreislauf, Ressourcenschonung und aktiven Klimaschutz.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind für uns nicht nur Worte, sondern eine Verpflichtung. Deshalb haben wir in unserem Recycling-Park in Kirchheim unter Teck eine innovative CO₂-Speicheranlage des Schweizer Unternehmens Neustark in Betrieb genommen.

Die Anlage bindet CO₂ dauerhaft in aufbereitetem Abbruchbeton. So entsteht aus einem mineralischen Abbruchmaterial nicht nur ein hochwertiger Recycling-Baustoff, sondern zugleich ein langfristiger Kohlenstoffspeicher.

So funktioniert die CO₂-Speicherung

Am Ende des Lebenszyklus eines Gebäudes wird der anfallende Abbruchbeton von uns angenommen, gebrochen, gesiebt und zu einer rezyklierten Gesteinskörnung aufbereitet. In der neuen Anlage wird das Material in einem kontrollierten, geschlossenen Verfahren über einen Zeitraum von etwa drei bis vier Stunden mit CO₂ behandelt.
Dabei reagiert das CO₂ mit den mineralischen Bestandteilen des Betongranulats. Innerhalb weniger Stunden bildet sich auf der Oberfläche und in den Poren des Materials Kalkstein. Durch diesen Mineralisierungsprozess wird das CO₂ dauerhaft im Material gebunden.

Zum Einsatz kommt abgeschiedenes CO₂ aus einer Biovergärungsanlage. Es wird aufbereitet und verflüssigt zu unserem Standort transportiert, bevor es in den Recycling-Baustoff eingebracht wird.

Feierliche Einweihung der CO2-Speicheranlage

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Die Technologie bietet gleich mehrere Vorteile: Sie speichert CO₂ langfristig, verbessert die Klimabilanz des Baustoffs und kann gleichzeitig dessen Materialeigenschaften optimieren. Das karbonatisierte Betongranulat lässt sich anschließend im üblichen Verfahren weiterverwenden – insbesondere für die Herstellung von ressourcenschonendem Beton, sogenanntem R-Beton.

Darüber hinaus kommen Anwendungen in Frostschutzmaterialien und weiteren hochwertigen Recycling-Baustoffen für den Gebäude-, Infrastruktur- und Straßenbau infrage. Damit können künftig nicht nur Wälder, sondern auch Gebäude, Verkehrswege und andere Teile unserer gebauten Umwelt zur Speicherung von Kohlenstoff beitragen.

Bis zu 1.200 Tonnen CO₂ pro Jahr

Nach Angaben des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verfügt unsere Anlage über ein jährliches Speichervolumen von ungefähr 1.200 Tonnen CO₂.
In einer Tonne Beton, die etwa 800 Kilogramm rezyklierte Gesteinskörnung enthält, können rund zehn Kilogramm CO₂ gebunden werden. Dies entspricht etwa fünf Prozent der Gesamtemissionen einer Tonne Beton.

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